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JTLNeuigkeiten·April 2026·5 Min. Lesezeit

JTL-Wawi 2.0 – Die wichtigsten Neuerungen für Händler

JTL-Wawi 2.0 ist das bisher bedeutendste Major-Update des ERP-Systems. Als JTL Servicepartner Gold haben wir die Neuerungen intensiv getestet und begleiten Kunden bei der Migration. In diesem Artikel fassen wir zusammen, was sich ändert und wie Sie als Händler davon profitieren.

Hinweis: JTL-Wawi 2.0 erfordert eine sorgfältige Migrationsvorbereitung. Wir empfehlen, das Update nicht direkt auf dem Produktivsystem einzuspielen. Gerne begleiten wir Sie dabei.

Was ist neu in Version 2.0?

JTL-Wawi 2.0 bringt Verbesserungen in nahezu allen Bereichen des Systems — von der Benutzeroberfläche über die Performance bis zur API. Im Folgenden die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Überarbeitete Benutzeroberfläche

Modernisierte UI mit verbesserter Navigation, anpassbaren Dashboards und konsistenterem Design im gesamten System.

Performance-Verbesserungen

Schnellere Datenbankabfragen, kürzere Ladezeiten bei großen Artikelstämmen und optimiertes Speicher-Management.

Erweiterte Workflow-Engine

Neue Trigger-Typen, verbesserte Bedingungslogik und mehr Aktionsmöglichkeiten für die Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Neue API-Endpunkte

Erweitertes REST API für bessere Integration mit Drittsystemen — mehr Endpoints, bessere Dokumentation, stabilere Versionierung.

Verbesserte Marktplatz-Anbindungen

Aktualisierte Schnittstellen für Amazon, eBay und weitere Marktplätze mit Unterstützung neuer Anforderungen.

Optimiertes Druckvorlagen-System

Schnellere Vorschau, bessere Variable-Unterstützung und einfachere Verwaltung von Druckvorlagen-Versionen.

Was Sie vor dem Update beachten sollten

  • Vollständiges Backup der WAWI-Datenbank und aller Konfigurationsdateien vor dem Update
  • Plugin-Kompatibilitätsprüfung — nicht alle Plugins sind sofort 2.0-kompatibel
  • Connector-Versionen für Shopware, WooCommerce & Co. prüfen und ggf. aktualisieren
  • Druckvorlagen auf Kompatibilität testen — einige Variablen haben sich geändert
  • Test-Upgrade in einer isolierten Umgebung vor dem Produktiv-Rollout empfohlen

Wann lohnt sich das Update?

Das Update lohnt sich besonders, wenn Sie von der verbesserten Performance bei großen Artikelstämmen profitieren möchten, neue Workflow-Automatisierungen benötigen oder Ihre API-Integrationen modernisieren wollen. Für Standard-Anwender ohne spezifische Anforderungen empfehlen wir, auf das erste Bugfix-Release (2.0.1) zu warten.

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